Industriefotografie
“Die Welt der Arbeit in Szene gesetzt”

1st-Picture zeigt , wie Ihnen meisterhafte Bilder der Arbeitswelt gelingen. Tauchen Sie ein in eine andere Welt. In ein Umfeld aus Stahl, Beton und schwerem Gerät.

Sprühende Funken aus dem industriellen Schweißroboter, frisch gewalzte Stahlplatten oder glänzendes Glas: in der Industriefotografie geht es um weit mehr. Es ist ein weit gefasster Beruf. Es geht dabei um die Darstellung, das Ablichten und in Szene setzen der täglichen Arbeitsabläufe. Dem fotografischen Festhalten des menschlichen Schaffens in Verbindung mit hochmoderner Technik. Diese Kombination fasziniert Fotografen schon seit dem Einsetzen der Industrialisierung – und bis heute hat hat es nichts von dem Reiz verloren.

Wir von 1st-Picture nehmen Sie an die Hand und erklären Ihnen, was Sie bei einem Fotoshooting beachten sollten, um beeindruckende Motive ihrer verschiedenen Herstellungsprozesse zu fotografieren.

Was ist eigentlich Industriefotografie ?

In der Industriefotografie und Unternehmensfotografie werden die täglichen Arbeiten und die Schaffensprozesse der Menschen in den Mittelpunkt gerückt. Es muss dabei aber nicht zwingend ein Produktionsprozess abgebildet werden – auch moderne, ausgefallene Gebäude, ganze Industriegelände oder auch einzelne Materialien oder Produkte können auf den Fotos zu sehen sein. Das wichtigste bei diesen Fotos ist die Bildsprache und der industrielle Charakter. Natur hat nur in Ausnahmefälle hier etwas zu suchen. Vielleicht taucht es ja als Baumaterial auf !? Bevorzugt werden in der Industriefotografie glänzende und funkelnde Materialien. Wenn dabei noch eine Kombination zu verschiedenen Herstellungsprozessen entsteht und noch Aktion dazu kommt, in etwa Funken sprühen, ist das Foto perfekt.

Sehr beliebte Motive sind außerdem noch die riesigen Lagerhallen und steril wirkende Montagestrecken. Gebäude ohne besondere Farbgebung und Fertigungsplattformen, die nur von den unzähligen Leuchtstoffröhren im blaustichigen Licht erleuchtet werden.

 

Wie gelingen Ihnen nun Fotos im Bereich der Industriefotografie ?

Es ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt damit in der Industriefotografie grandiose Bilder gelingen.

Es herrschen schwierige Lichtverhältnisse, unbekannte und oft hektisch wirkende Arbeitsprozesse. Es gibt stinkende Substanzen und Baustoffe mit außergewöhnlichen Namen und Ihre Kamera will im Automatikmodus das alles nicht so richtig kombinieren – wie kommen da nur all die schönen Industriefotos zustande ? 1st-Picture sagt es Ihnen.

Auf die richtige Einstellung kommt es an.

Wenn Sie nicht gerade ein Industriegebiet um die Ecke haben, kann sich die Suche nach einem guten Umfeld für Industriefotos schwieriger gestalten! Nein. Grundsätzlich ist die Industriefotografie überall dort zu Hause, wo wenig Natur auf sehr viel Beton, Metall und Glas trifft. Zum Beispiel kann auch Ihre Tiefgarage für ein Industrie-Ambiente sorgen.

Auch kann ein örtlicher Werkstoff- oder Recyclinghof, bei dem sich der Metallschrott stapelt oder die Baustelle von nebenan, mit den zahlreichen Umzäunungen und gelagerten Materialien als Kulisse dienen. Selbst der alte Werkzeugkasten aus dem Keller kann ein interessantes Motiv sein.

Grundsätzlich sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Szene kreativ sein und mit Fantasie arbeiten. Machen Sie sich nicht all zu viele Gedanken. Industriefotografie soll Spaß machen – und in der Regel sind die kreativsten Bilder die Schönsten.

 

Was sind die richtigen Kameraeinstellungen für die Industriefotografie ?

Es geht los: Sie habe eine tolle Szene entdeckt und benötigen nun die passenden Einstellungen für ihre Kamera. Wir erzielen unsere besten Ergebnisse mit einer hochwertigen DSLR ( digitale Spiegelreflexkamera ). Eine Smartphone-Kamera eignet sich hier fast gar nicht. Die fein justierbaren  Einstellungen, welche für die schwierigen Lichtverhältnisse nötig sind, sind nicht einstellbar.

Wie Sie ihre Spiegelreflexkamera nun einstellen müssen, hängt immer von mehreren Faktoren ab. Wie ist das einfallende Licht zum Beispiel ? Was soll das Bilder ausdrücken ? Ganz grob erklären wir Ihnen dies an den folgenden Regeln:

Bildmodus

Fotografieren Sie bitte nicht in der Programmautomatik ! Ihre Kamera möchte den kompletten Bildbereich gleich belichten – das Resultat: langweilige, fade Bilder. Am besten ist es, Sie wählen den manuellen Modus M oder eine Halbautomatik, um die volle Kontrolle für ihre Bilder zu bekommen.

ISO

Mit dem ISO-Wert bestimmten Sie die Lichtempfindlichkeit ihres Bildsensors. In dunklen Situationen sind höhere Werte, etwa ISO 800 nötig, damit kann ihre Kamera selbst schwache Lichtquellen erkennen. Bei Sonnenschein im Freien reicht meist ISO 50, ISO 100 oder ISO 200 aus.

Blende

Die Bildwirkung bestimmt ihre Einstellung der Blende. Soll das komplette Bild gleichmäßig scharf dargestellt werden, empfehlen wir eine geschlossene Blende von f/8 oder höher. Möchten Sie Details festhalten, können Sie eine offene Blende von f/1.8, f/2.0 oder f2.8 einstellen.

Belichtungszeit

Mit der Belichtungszeit bestimmen Sie die Helligkeit und Dynamik ihrer Bilder. Möchten Sie den Tropfen an einer Nadelspitze einfrieren, ist etwa eine Belichungszeit von 1/640s nötig. Bitte passen Sie nur auf, denn je größer die Zahl, desto dunkler das Bild. Möchten Sie hingegen die Funken beim Schweißen sichtbar machen, sind deutlich längere Belichtungszeiten nötig. Hier ist etwas 1/2s nötig. Außerdem wird dabei das Bild heller und Sie müssen beachten, das Sie in der Industriefotografie bei längeren Belichtungszeiten ein Stativ benötigen, da sonst kleinste Wackler das Bild unscharf erscheinen lassen.

Weißabgleich

Aufnahmen aus der Fotografie weisen immer unterschiedliche Lichttemperaturen auf. Wärend die steril wirkenden Montagehallen in kaltem, blaustichigen Kunstlicht erstrahlen, glühen die sprühenden Funken beim Schweißen in einem warmen Gelbton. Greifen Sie daher beim Weißabgleich nur im Notfall ein. Lassen sie die Kamera automatisch entscheiden was der richtige Weißabgleich ist.

Detailaufnahmen in der Industriefotografie

Es geht nicht um das große Ganze in der Industriefotografie, sondern es geht um das präzise Zusammenspiel kleinster Bauteile. Detailaufnahmen von einzelnen Substanzen, Baustoffen oder Teile aus dem Maschinenbau sind oft besonders interessant. Wie ihnen das gelingt sagen wir hier:

  • stellen Sie bitte die offenste Blende an Ihrer Kamera ein, etwa f/4.0, f2,8 oder f/1,8. Sie erhalten dadurch eine sehr geringe Tiefenschärfe, d.h. es wird nur ein sehr kleiner Teil ihres Fotos scharf gestellt. Der Rest bleibt unscharf.
  • wenn Sie sich zusätzlich etwas weiter weg positionieren von ihrem Motiv und bei einem Zoom-Objektiv eine hohe Brennweite einstellen, erzielen Sie einen schönen Bokeh-Effekt.
  • Bei statischen Gegenständen und beweglichen Teilen, die in der Bewegung eingefroren werden sollen, ist eine kurze Belichtungszeit zu wählen. Sollen Bewegungen jedoch dynamisch dargestellt werden, benötigen Sie eine lange Belichtungszeit.

Inspirations-Locations für Industriefotografie

Die  konkrete Definition von Industriefotografie ist nur schwer wiederzugeben. Grenzen zu anderen Fotografie-Gebieten ( Werbefotografie, Produktfotografie ) verschmelzen.

Viele Faktoren beeinflussen stehts die Einstellungen ihrer Kamera. Hier ein paar konkrete Beispiele und die dazugehörigen Einstellungen. So können Sie die folgenden Bilder nachstellen:

Tiefgaragen

Frisch gewaschene Autos stehen im künstlichen Licht in einer dunklen Tiefgarage. Was sind da jetzt so die Einstellungen ? So etwa:

  • ISO: 800
  • Blende: f/8
  • Belichtungszeit: Etwa 1/100 Sekunde, Stativ empfehlenswert
  • Weißabgleich: automatisch

Für den Fall das ihr Foto zu dunkel wird, versuchen Sie den ISO-Wert etwas zu erhöhen. Bitte erhöhen Sie die Belichtungszeit nicht, wenn Sie das etwas spezielle Ambiente der Garage einfangen wollen.

Nächtliche Baustellen

glänzende Gerüste, Absperrungen und farbenfrohe Licher sorgen in der nächtlichen Industriefotografie auf Baustellen für einen ganz besonderen Charme. Hier die Einstellungen für Sie:

  • ISO: 1.600 oder mehr
  • Blende: f/5.6, f/4 oder kleiner
  • Belichtungszeit mit Stativ: 1/50s
  • Weißabgleich: Auto

Industriefotografie in der Fabrik

Die Industriefotografie besticht durch die Kombination aus Mensch und Maschine. Hier die Einstellungen für gelungene Aufnahmen:

  • ISO 200, max. ISO 400
  • Blende: f/6.3, f/5.6 oder f/4
  • Belichtungszeit: 1/500s
  • Weißabgleich: Auto oder Manuell 5500K

Riesige Maschinen und glanzvolle Oberflächen

Die Industriefotografie ist auf den ersten Blick sehr abstrankt, kennt kaum Grenzen und jeder Fotograf benötigt ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Im Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik kommt es immer wieder zu unterschiedlichsten Szenen, in denen ihre Kamera individuell eingestellt werden muss. Aber mit etwas Kreativität und Übung werden ihnen schnell und unkompliziert grandiose Aufnahmen gelingen. Gerne können Sie sich an unseren Ideen orientieren und selbst noch etwas vervollständigen.

Benötigen Sie Hilfe, kontaktieren Sie uns einfach.

Ihr 1st-Picture Team